Tradition verpflichtet – Innovation spornt an – Nachhaltigkeit sichert die Zukunft


Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet: Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge zu hinterlassen. So sieht es der Rat für nachhaltige Entwicklung. Vor allem in Baden-Württemberg leben Menschen danach. „Nachhaltigkeit ist das zentrale Entscheidungskriterium des Regierungshandelns“, stellt Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Frühjahr 2012 die neue Nachhaltigkeitsstrategie des Landes vor. In der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit haben sich Repräsentanten von 29 Unternehmen zusammengefunden, um über Qualitätsmerkmale der Nachhaltigkeit zu debattieren. Mit dabei auch zahlreiche Kammern, Ministerien und Verbände. Seit mehr als 140 Jahren wird von Reutlingen aus Know-how in die Welt transportiert. STOLL, der Flachstrickmaschinenhersteller, versteht sich als Schnittstelle zwischen Markt, Mode und Technik. Showrooms sind in Reutlingen und New York zu besichtigen.

1951 wurde das Unternehmen Olymp in Bietig­heim-Bissingen durch Eugen Bezner gegründet. Die OLYMP Bezner GmbH & Co. KG stellt ihre hochwer­tigen Produkte vorwiegend aus Naturfasern nachwachsender Rohstoffe wie Baumwolle, Seide, Wolle oder Kaschmir her. Das Unternehmen fühlt sich einer nachhaltigen Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Lieferanten, Produzenten und Kunden verpflichtet.

Warum es gut ist, ein Baby zu tragen


Mit den Zwillingen Lisa und Tina (Zwilling = altgr. didymos) begann die Geschichte des DIDYMOS-Babytragetuchs. Die Situation war klassisch: ein Weinen aus dem Kinderzimmer kombiniert mit einem Stapel Hausarbeit. Der vierfachen Mutter Erika Hoffmann fehlte mindestens eine Hand.

Als Erika Hoffmann ihre Tochter Tina zum ersten Male in ­einem Wickeltuch in der Art einer Indiofrau trug, giftete eine Nach­barin hinter ihr her: „Mir braucha so a Glumps net, mir hen a Oma für d’ Borscht“. (Zu Deutsch: „Wir brauchen so ein Gelumpe nicht, wir haben eine Oma für die Kinder.“) Das war vor 41 Jahren. Inzwischen ist DIDYMOS Europas größter Hersteller von Babytragetüchern. Und dies mit gutem Grund, denn der „Oma-Ersatz“ hat viele Vorteile, wie der ­Kinderarzt Professor Dr. Theodor Hellbrügge aus München bestätigt: „Ein getragenes Baby ist dem Baby im Kinderwagen weit überlegen. Die körperliche Entwicklung und Gehirnreifung wird in den ersten Monaten nun einmal vor allem durch engen Haut- und Augenkontakt gefördert.“ Stundenlang können Mutter oder Vater so ihr Baby tragen.

Das Baby fühlt sich beschützt und geborgen. Selbst ein zweijähriges Kind kann mühelos bis zu fünf Stunden getragen werden. Dabei wurden für die Tücher von Anfang an nur chemiefreie Stoffe verwendet, lange bevor „umweltfreundlich“ und „ökologisch“ eine Bedeutung für Eltern bekam.