Gemeinsam sind wir stärker


In Baden-Württemberg sind 3,8 Millionen Menschen in über 11.400 Vereinen aktiv, das ist die größte Personenvereinigung in diesem Bundesland. Fast jeder dritte Baden-Württemberger ist damit in einem Sportverein organisiert.

Die Region Stuttgart steht dem in nichts nach. Von den 2,6 Millionen Menschen der Land- und Stadtkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart, die im Verband Region Stuttgart vertreten sind, sind 827.000 Menschen in 1.970 Vereinen aktiv. Eine stolze Zahl.

Blickt man auf die Landeshauptstadt, dann sind mehr als 170.000 Menschen Mitglied in einem der 286 Sportvereine. Darüber hinaus bieten noch rund 300 sporttreibende Organisationen eine bunte Vielfalt an sportlichen Möglichkeiten an. Stuttgart ist eine attraktive sport- und bewegungsfreundliche Landeshauptstadt, die für die Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen in unterschiedlichen Lebensbereichen Gelegenheit für körperliche Aktivitäten bietet. Das zu erhalten und ständig zu verbessern, ist das erklärte Ziel.

In mehr als 70 Sportarten gibt es bereits rund 5.000 Übungs- und Wettkampfmöglichkeiten. Zusätzliche Aktionen wie etwa „Sport im Park“, ein kostenloses Bewegungsangebot in Stuttgarts Parkanlagen, konnten zuletzt über 8.000 Teilnehmer verzeichnen. Das breite Sportangebot kann nur dank des ehrenamtlichen Engagements vieler Bürge­­rinnen und Bürger in zahlreichen Sportvereinen ermöglicht werden. Die Sportverwaltung der Landeshauptstadt ist dabei gerne Partner und unterstützt die Sportvereine im Rahmen der städtischen Förderrichtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung in vielfältiger Weise bei ihrer täglichen Arbeit oder bei großen und kleinen Sportveranstaltungen. Außerdem investiert die Stadt seit Jahrzehnten mit mehreren hundert Millionen Euro den Bau, die Sanierung und die Unterhaltung der Sportanlagen.

Stuttgart ist auch im Veranstaltungsbe­reich eine Sportstadt mit langer ­Tradition. Viele hochkarätige Sportveranstaltungen haben seit Jahren einen festen Platz im Stuttgarter Sportkalender und festigen Stuttgarts Ruf als Sportstadt, wie zum Beispiel der Porsche Tennis Grand Prix, der Stuttgart-Lauf, der MercedesCup Inter­nationales Weissenhof-Tennisturnier, die German Open Championships, der ADAC Super Cross, der EnBW Turn-Weltcup /  DTB-Pokal oder das Internationale Reitturnier German Masters. Nationale und internationale Fußballbegegnungen spielten schon immer eine wichtige Rolle in der Stuttgarter Sportgeschichte. Der Landeshauptstadt wurde 2007 deshalb der Titel „European Capital of Sport“ – Europäische Hauptstadt des Sports verliehen.

Aber nichts ist so gut, als dass es nicht verbessert werden könnte. Deshalb wird in der Landeshauptstadt Sportentwicklung als wichtige, dauerhafte Querschnittsaufgabe betrachtet. Denn die permanente gesellschaftliche Entwicklung erfordert ein dynamisches Anpassen des Sports an die Wünsche der Bevölkerung. Von 2007 bis 2010 wurde sehr intensiv unter Beteiligung von zum Beispiel Sportvereinen, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendeinrichtungen und Seniorenvertretern aus den Stadtbezirken eine Sportentwicklungsplanung durchgeführt. Dabei wurden konkrete Maßnahmen und Empfehlungen entwickelt. Die vielfältigen Ergebnisse wurden in ein Programm mit 12 Handlungsfeldern aufgenommen, das die Richtung der Sport- und Bewegungsförderung der nächsten Jahre vorgibt.

Durch das vom Amt für Sport und Bewegung der Landeshauptstadt Stuttgart koordinierte europäische Städtenetzwerk „Cities for Sports“ werden bestehende und erprobte Projekte und Programme in den einzelnen Städten gesammelt und den Mitgliedern für den Wissens- und Praxistransfer zur Verfügung gestellt.

Das Amt für Sport und Bewegung ist Ansprechpartner und Berater der Stuttgarter Bevölkerung, der Sportvereine, Sportverbände/-organisationen und weiterer Institutionen in allen Fragen des kommunalen Sports in Stuttgart.