Der VVS steht für die Mobilität im Ballungsraum Stuttgart


Für die Menschen in der Region Stuttgart bietet der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) eine integrierte und nachhaltige Mobilität aus einem Guss. Er leistet zusammen mit seinen Partnern einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der Mobilität im Ballungsraum Stuttgart. Das Verbundgebiet umfasst die Landeshauptstadt Stuttgart sowie die vier Nachbarlandkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis mit insgesamt etwas mehr als 3.000 km2 Fläche und 2,4 Millionen Einwohnern. Mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen, attraktiven Tarifangeboten und kundenfreundlichem Service gewinnt der VVS zusammen mit den Verkehrsunternehmen (SSB, S-Bahn Stuttgart und 36 regionale Busunternehmen) immer mehr Fahrgäste für den öffentlichen Verkehr.

Das Nahverkehrssystem mit Bussen, Stadtbahnen und S-Bahnen wurde vom VVS zusammen mit den Verkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern zu einem der besten bundesweit ausgebaut. Zusätzlich werden über den VVS-Mobilpass ergänzende Mobilitätsangebote wie Carsharing und Leihfahrräder in das Angebot integriert. Auf vvs.de oder in der VVS-App findet der Kunde viele nützliche Informationen für die Planung seiner Mobilität. Es können individuelle Verbindungen von Tür zu Tür abgefragt werden. Diese beinhalten auch passende Stadtplanausschnitte sowie Umgebungspläne der Haltestellen und Fußwege. Auch das passende Ticket kann direkt über den PC oder das Mobiltelefon gekauft werden.

Die Kunden haben das kontinuierlich verbesserte Mobilitätsangebot honoriert: Die Fahrgastzahlen haben seit der Gründung des VVS 1978 um 97 Prozent auf heute über 337 Mio. jährlich zugenommen.

Die S-Bahn: das Rückrat des Nahverkehrs.

Die S-Bahn in der Region Stuttgart ist eine Erfolgsgeschichte. Täglich nutzen etwa 375.000 Fahrgäste diese bequeme und komfortable Alternative zum Auto. Auf den sieben S-Bahn-Linien sind täglich 720 Züge unterwegs. Zusätzlich dazu verbindet der Regionalverkehr die Städte der Region mit dem übrigen Land. Während die DB Regio AG die S-Bahn Stuttgart betreibt, kümmert sich der Verband Region Stuttgart um die Finanzierung und Ausgestaltung des S-Bahn-Verkehrs. Das Angebot wurde in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert: durch die Ausdehnung des 15-Minuten-Takts, den Einsatz längerer Züge, mehr Komfort und bessere Information und durch die Modernisierung der Fahrzeugflotte. Ergebnisse regelmäßiger Fahrgastbefragungen zu verschiedenen Qualitätsmerkmalen, wie z. B. Sauberkeit, Sicherheit oder Fahrgastinformation fließen in Verbesserungen ein. Der Blick ins Internet liefert jedem Fahrgast die objektive Pünktlichkeit, sogar mit einer Toleranz von bis zu drei Minuten. Das ist deutschlandweit einmalig.

Auch in das S-Bahn-Netz der Region wurde in den letzten Jahren konsequent investiert. So ist die Haltestelle Neckarpark dank eines neuen, dritten Gleises seit der Fußball-WM noch besser für Großveranstaltungen gewappnet. An über der Hälfte der insgesamt 83 Haltestellen ist der Einstieg in die S-Bahn ebenerdig möglich. Zwei Projekte zum weiteren Ausbau des S-Bahn-Netzes stehen ganz oben auf der Prioritäten-liste: die Verlängerung der S-Bahn von Filderstadt nach Neuhausen und eine S-Bahn-Verbindung in den Landkreis Göppingen.

Mobilität als Aufgabe für die Stadt Stuttgart.
Mobil sein in Stuttgart heißt die SSB nutzen. Seit über 140 Jahren. An 365 Tagen im Jahr. Vom frühen Morgen bis nach Mitternacht. Gut 450 Busse und Bahnen und rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich im Einsatz. An jedem Werktag nutzen fast 600.000 Menschen eine oder mehrere der über 70 SSB-Linien, um pünktlich und zuverlässig zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder an einen anderen Ort zu kommen. Die SSB ist einer der größten und modernsten Nahverkehrsbetriebe in Deutschland und ist in den letzten Jahren für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet worden.

So sorgt die SSB für die Mobilität in der Landeshauptstadt Stuttgart und sichert damit die Funktionsfähigkeit der Stadt und die Lebensqualität ihrer Einwohner. Die SSB erfüllt die Aufgaben kundenfreundlich, ohne dabei ein angemessenes Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen außer Acht zu lassen.

Im Jahr 1985 beginnt die Umstellung auf Stadtbahnsystem: Die Stadtbahnlinie U3 geht in Betrieb. Bis heute ist das System konsequent um- und ausgebaut worden, aktuell wurde im September 2013 die Stadtbahnlinie U12 zum Hallschlag eröffnet. Darüber hinaus werden jährlich auch Verbesserungen im Bussystem vorgenommen.