Spaß, Spiel, Spannung – viel Freizeit im Süden


Spaß hat viele Gesichter! In Stuttgart lädt die Wilhelma mit dem weltbekannten Botanischen Garten nicht nur Familien zum Zoobesuch, sondern auch Pflanzenexperten zum Bestaunen seltener Flora und Fauna ein. Zur Magnolienblüte im Frühjahr ist der Garten eine Augenweide in sämtlichen Rot- und Roséschattierungen. Im Mercedes-Benz Museum oder im Porsche Museum, wo allein die Architektur schon zum Erlebnis wird, sind Technikbegeisterte bestens aufgehoben. Dort ist nicht nur eine Zeitreise durch deutsche Automobilgeschichte möglich, sondern es lässt sich auch manches technische Detail genau erkunden. Naturwissenschaftlich geht es auf der Experimenta in Heilbronn, dem Science-Center der Region Heilbronn-Franken, zu, wo sich kleine Einsteins erproben können. Im Wildpark in Pforzheim oder im Erlebnispark und Wildnispark Tripsdrill bei Cleebronn mit 77 Hektar Fläche und etwa 100 Attraktionen wird Entspannung und Abwechslung geboten. Im Auto & Technik Museum in Sinsheim können Besucher das Abenteuer Technik aufregend, spannend und immer unterhaltsam erleben. Oldtimer, Sportwagen, Flugzeuge, Europas größte Formel-1-Ausstellung, Motorräder, Nutzfahrzeuge, Lokomotiven – an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.

Eine original Concorde der Air France und eine russische Tupolew TU-144 sind sogar von innen begehbar. Wer’s etwas ruhiger mag, sollte bei EINS+ALLES, versteckt im Wieslauftal zwischen Welzheim und Rudersberg, vorbeischauen. Hier ist eine Oase der Ruhe entstanden, wo Sehen, Hören, Riechen und Tasten – und manche andere Dinge aus einer ganz neuen Perspektive erfahren werden. Weitaus handfesteres wartet auf die Besucher des Erwin-Hymer-Museums im oberschwäbischen Bad Waldsee. Hier kann eindrucksvoll und fast wie echt die Welt des mobilen Reisens erlebt werden. Die Route reicht von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Auf den Spuren Rulamans können Naturfreunde von der Ruine Hohen-wittlingen bis in die Schillerhöhle wandern. Rulaman ist eine naturgeschicht­liche Erzählung aus der Zeit des Höhlenmenschen und des Höhlenbären. Geschrieben von David Friedrich Weinland, erschien sie 1878. Die Handlung spielt auf der Schwäbischen Alb zur Zeit des Jungpaläolithikums, Schauplätze sind die zahlreichen Höhlen dieses Gebietes.



„Man muss Menschen mögen“


Das ist der Leitspruch von Roland Mack, dem Inhaber des Europa-Park in Rust

Die Unternehmerfamilie Mack schaut auf eine über 230-jährige Familiengeschichte zurück. Bereits 1780 stellte Paul Mack in Waldkirch Wagen aller Art her. Viele der Kunden waren Schausteller und Zirkusleute, so dass zunehmend auch Karussells, Autoscooter bis hin zu Achterbahnen gebaut wurden. Das mündete 1975 in die Gründung des Europa-Parks durch den 2010 verstorbenen Franz Mack und seinen Sohn Roland, der auch heute noch Inhaber des Unternehmens ist. 2011 übernahm Roland Mack zudem als erster Deutscher die Präsidentschaft des Internationalen Verbandes der Freizeitindustrie IAAPA.

Der Idee, einen Freizeitpark zu gründen, war eine Reise in die USA 1972 vorausgegangen. Der Park sollte als Ausstellungs- und Vorführfläche für die eigenen Produkte dienen. Im badischen Rust wurde das visionäre Vorhaben allerdings mit großer Skepsis betrachtet. Die Presse kommentierte die Idee mit Schlagzeilen wie „Der Pleitegeier schwebt über Rust“ oder „Was geschieht mit der Freizeitruine im badischen Fischerdorf“. Die Besucherzahlen gaben den Macks jedoch recht. 1978 kamen bereits eine Million Besucher. Jürgen, der zweite Sohn von Franz Mack, stieg nach seinem Studium ebenfalls in das neugegründete Unternehmen ein.

Seit 2007 arbeiten die Söhne von Roland Mack, Michael und Thomas, in der Geschäftsführung des Unternehmensverbunds. So wird die erfolgreiche Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe durch die Familie Mack gewährleistet.