Mit Hochgeschwindigkeit durch Europa – das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm


Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm steht für einen modernen Bahnknoten, der Stuttgart einen neuen Platz im europäischen Schienennetz zuweist. In Zukunft kommt der Zugverkehr nicht mehr an der baden-württembergischen Landeshauptstadt vorbei und sorgt dafür, dass mehr Menschen – insbesondere aus der Region, aber auch landesweit – schneller von A nach B gelangen.

Durch Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm wird Stuttgarts Rolle als Drehscheibe des transeuropäischen Schienenverkehrs aufgewertet und der Mobilität einer neuen Generation Rechnung getragen, die Wert auf umsteigefreie und schnelle Zugverbindungen legt. 75 Prozent der Baden-Württemberger profitieren davon.

Innerhalb des Bahnprojekts wird neben dem neuen Stuttgarter Hauptbahnhof der Anbindung des Landesflughafens und der Landesmesse auf den Fildern großes Gewicht beigemessen.

Es entsteht eine zukunftsweisende, moderne Verkehrsdrehscheibe, die in Deutschland einzigartig ist: Sieben verschiedene Verkehrsträger (Fernzug, Regionalzug, Auto, Flugzeug, S-Bahn, Stadtbahn und Fernbus) werden hier auf engstem Raum miteinander verknüpft. Neue Zugverbindungen zum Bodensee sowie in die Schweiz ergeben sich und auch Ulm ist in einer knappen halben Stunde erreichbar. Das Bahnprojekt stärkt den Stuttgarter Flughafen und seine Rolle als Drehkreuz gewaltig.

Die rund 240.000 Menschen auf den Fildern profitieren aber nicht nur vom Anschluss an das Fernbahnnetz, sondern auch und gerade der Nahverkehr wird massiv aufgewertet. Damit wird ein Anreiz geschaffen, mehr Autofahrer zum Umsteigen auf Busse und Bahnen zu bewegen.

Durch das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm wird die Verkehrsinfrastruktur in Baden-Württemberg deutlich leistungsfähiger, wodurch erhebliche Wertschöpfungseffekte und Wirtschaftswachstum zu erwarten sind.